Wie alles begann
Es war im September 1954, als Harold und Thelma Deane mit ein paar Mitarbeitern
der 10th General Dispensary den Square Dance Club Beaux & Belles Frankfurt
gründeten. Getanzt wurde zu Schallplatten von Callern im Hi-Coq Field House in
Frankfurt. Bei der ersten Class, die durchgeführt wurde, waren auch die ersten
Deutschen, Mitglieder des Frankfurter Tanzkreises, dabei.
Schon ein Jahr später, im September 1955, veranstaltete diese Gruppe ein Round
Up in Bad Wildungen und gründete dort zusammen mit den Heidelberg Hoedowners und
den Wiesbaden Kuntry Kuzins die European Association of American Square Dance
Clubs (EAASDC). Diese drei Clubs wurden Charter-Mitglieder der Vereinigung und
Harold Deane wurde zum EAASDC-Präsidenten auf Zeit gewählt.
Die erste formale Satzung der Beaux und Belles wurde 1956 von Harry und Betty
Benson entworfen und Samuel Goldmann wurde der erste 'Live'-Caller des Clubs.
1957 wurde das Summer Jamboree, 1958 das Winter Jamboree und 1960 das 6. Fall
Round Up ausgerichtet. Am 5. Mai 1961 nahm der Club anlässlich der
Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswoche an der Repräsentation Amerikanischer
Volkstanz Clubs teil und erhielt im Juli des gleichen Jahres beim 10.
Folklore-Jahrestreffen in Marburg/Lahn das 'Certificate of Appreciation for
Joint Endeavors to Preserve & Serve Folklore Tradition' (Anerkennungsurkunde des
Hessischen Volkstanz und Trachtenkreises). Im Mai 1961 organisierten die Beaux
and Belles eine Teenager-Class, die zusammen mit ihren Callern John Baumgartner
und Jocko Manning die 'Taunus Twirlers' gründeten. Unter den frisch Graduierten
vom Dezember 1961 ist auch Gerhard Neffgen, der 1964 der erste deutsche Caller
der Beaux and Belles wird.
Zusammen mit den Taunus Twirlers waren die Beaux und Belles 1962 Gastgeber des
EAASDC Summer Jamboree. Diese Veranstaltung wurde auf der Frankfurter Messe
abgehalten und erlangte mit 800 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Am 23.
Februar 1962 schlossen sich die Frankfurter Square Dance Clubs für den
Scholarship Squarathon (ein 12-stündiges Tanzen und Callen, von 11:00 vormittags
bis 11:00 abends) zusammen, um Geld für ein 500 $ Stipendium eines 'Senior' der
Frankfurt High School aufzubringen. Der Betrag kam durch Eintrittsgebühren,
Spenden von Zuschauern und spezielle Versteigerungen zusammen. Im Frühjahr 1964
nahmen zwei Squares der Beaux and Belles daran teil, einen 10-minütigen Film für
das deutsche Fernsehen zu drehen. Einen ganzen Tag wurde dafür mit Life-Band im
Studio 1 des HR in Frankfurt daran gearbeitet. Nach Auskunft des HR existiert
dieser Film leider nicht mehr. Das 10jährige bestehen des Clubs wurde im
September 1964 in der Platen Elementary School in Frankfurt würdig gefeiert.
In diesen Anfangsjahren wurde im Community Center in der Platenstr. getanzt und
es wurden 2 Anfängerklassen im Jahr graduiert. Leider sind aus dieser Zeit fast
keine Unterlagen mehr vorhanden.
Der Club im Wandel
1974 richteten die Beaux und Belles zu ihrem 20 jährigen bestehen das 20igste
Fall Round Up aus. Als Frank und Gudrun Schell 1978 die Class bei den Beaux and
Belles mitmachten wurde noch jedes halbe Jahr ein neues Board gewählt und es war
nur einmal zulässig, den Präsidenten wiederzuwählen. Da immer mehr Amerikaner
ihre deutschen Freunde zum Square Dance und damit zu den Beaux und Belles
brachten, wurde die Satzung, die bis dahin nur 5% Ausländer zuließ, dahingehend
geändert werden, dass 45% Deutsche und 55% Amerikaner dem Club angehören
durften. Die Ämter des Präsidenten und des Treasurers mussten allerdings durch
Amerikaner besetzt sein.
Zum 25jährigen Bestehen richtete der Club 1979 das 25. Fall Round Up in der
Stadthalle in Kelkheim aus. Sonntags fand ein Open Air Tanz auf dem Fußballfeld
in Bergen-Enkheim statt, für das es ein Extra-Badge "Hi, I danced on Berger
Markt" gab. Die ca. 600 Tänzer wurden von Kelkheim nach Bergen-Enkheim mit
amerikanischen Bussen gefahren. Zur großen Feier kamen die Clubmitglieder in
Silber und Fred Wiegand fertigte für die Clubmitglieder die Badges in Leder an,
Glocken mit der silbernen 25 und der Aufschrift "Beaux and Belles Frankfurt 79".
Das Fall Round Up 1979 war auch die Geburtsstunde der "Bernemer Squeezers", die
von einigen ehemaligen Clubmitgliedern der Beaux und Belles gegründet wurden.
Kurz vor und nach dem Fall Round Up gab es leider ein paar Unstimmigkeiten
zwischen dem Clubcaller und den Amerikanern, das bis zur Einberufung einer
Mitgliederversammlung führte, auf der das Amerikanische Board den Club auflösen
wollte. Da einige Deutsche dies nicht wollten, entschloss sich der Caller
freiwillig zu gehen. Einige der deutschen Tänzer hatten genug von den
Streitigkeiten und verließen den Club. Auf der Suche nach einem neuen Caller,
entschieden sich die Beaux und Belles 1980 für den gerade neu auf Rhein-Main in
Dienst getretenen Steve Graham. Inzwischen hatte auch ein Wechsel des
Tanzplatzes, von der Platen Elementary School zur Atterberry School an die
Friedberger Warte, stattgefunden.
1982 wurde der bis dahin Caller gebundene und als "Subscription Dance" bekannte
Special Dance der Beaux and Belles geändert und in "Autumn Jubilee" umbenannt.
Zu dem Special wurden von den Clubmitgliedern Fleisch- und Wurstplatten und
Unmengen an Kartoffelsalat geliefert. 1983 setzte der Verein eine nette Idee von
Shirley Graham in die Tat um. Eine Puppe namens "Belle" erhielt Clubkleidung,
ein Clubbadge und ein Tagebuch und ging für den Club auf große Reise. Die Belles
& Beaux aus New Jersey nahmen sie nach ihrem Besuch des Autumn Jubilee mit auf
eine lange Reise durch die USA, Hawaii und Japan. Danach reiste sie noch mit
Kenny nach Schweden. Ihr Tagebuch ist mit Erinnerungen gefüllt und ihr Kleid
über und über mit Badges der besuchten Clubs besteckt.
Im September 1984 verließ Steve Graham plötzlich den Club und Gerhard Neffgen
war nur bereit die gerade begonnene Class so lange zu übernehmen, bis ein neuer
Caller gefunden wurde. Es ist der damaligen Präsidentin Patricia Stewart zu
verdanken, dass die Beaux und Belles Kenny Reese als Clubcaller gewinnen
konnten.
1985 begann eine schwere Zeit für den Club, da das Tanzen auf amerikanischem
Gelände durch die Attentate auf Rhein-Main und das amerikanische Einkaufszentrum
PX sehr erschwert wurde. Es gab Passkontrollen und im voraus mussten
Teilnehmerlisten mit genauen Adressen und Ausweisnummern angefertigt werden. Als
schließlich keine Deutschen mehr auf amerikanisches Gelände durften, wurde der
Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt in einem Brief um Hilfe gebeten. Der Club
durfte nun in deutschen Schulen tanzen, musste aber die recht hohen
Reinigungskosten selbst tragen, so dass der Club ganz schnell vor dem Ruin
stand. Es gab für die Beaux und Belles nur eine Möglichkeit: sie mussten "e.V."
werden, um das Recht zu erlangen, kostenlos die Bürgerhäuser der Stadt Frankfurt
nutzen zu dürfen. Dies führte zu heißen Debatten, da die amerikanischen
Mitglieder keinen "deutschen Club" wollten und es ist dem damaligen Präsidenten
Phil Sanders zu verdanken, dass sich die Mehrheit der Clubmitglieder auf der
Jahreshauptversammlung vom 14.03.1986 für einen eingetragenen Verein und die
Mitgliedschaft im Landessportbund entschieden.
Im März 1986 richteten die Beaux and Belles die Student Jamboree in Bad Soden in
der Hasselgrundhalle aus. Es kamen rund 1300 Tänzer und die Stimmung war
hervorragend. Zur Afterparty spielte eine Life-Band so, dass man sich an den
Tischen unterhalten konnte und ein paar der damaligen Class-Mitglieder waren ein
bisschen sauer, weil sie nicht helfen durften. Es war auch 1986 als Kenny
zusammen mit den Beaux und Belles das erste Ronneburger Plus Weekend
veranstaltete. Eine Gruppe um Steve Shuler begann mit dem zu diesem Zeitpunkt in
Deutschland noch recht unbekannten Clogging. Steve übte mit der Gruppe von
September '86 bis zum Winterjamboree des gleichen Jahres und ihr Auftritt zur
Afterparty war ein großer Erfolg. Auch Kenny cloggte teilweise mit.
Als 1987 viele amerikanische Clubmitglieder in die USA zurückgingen, traf dies
insbesondere die Clogging-Gruppe. Aber Alexandra Schell startete eine neue
Clogging-Class als Instructor und mit der Graduation dieser Class 1988 wurden
die Crazy Taps gebildet. Wieder gab es einen Auftritt beim Winterjamboree und
der Applaus war Ansporn genug, weiter zu machen. Als Alex dann nach Heidelberg
ging, übernahm ihre Schwester Dani die Aufgabe als Clogging Instuctor bei den
Beaux und Belles. Sie knüpfte die Kontakte nach Amerika, erhielt von dort Hilfe
und Unterstützung, vor allem durch Naomi Fleetwood. Seit dem haben die Crazy
Taps in und außerhalb des Clubs schon viel Freude bereitet.
1987 erkrankte Donna Hagerdon, die damals älteste der Clogger, an Leukämie und
wurde in den USA behandelt. Dies war für die Familie finanziell sehr schwer und
der Club veranstaltete spontan einen Special Dance für Donna (08.05.1987). Die
Stadt Frankfurt stellte kostenlos das Philantropin, eine große Halle, zur
Verfügung. So konnten dem amerikanischen Generalkonsul DM 3.000,-- überreicht
werden. Leider waren alle Bemühungen umsonst.
1988 führte der Club erstmals eine Jugendversammlung durch, an der auch ein
Jugendvertreter gewählt wurde. In diesem Jahr wurde das Autumn Jubilee erstmals
auf eine zweitägige Veranstaltung ausgedehnt. Der Sonntag wurde als ideale
Ergänzung mit Tanz im Freien gestaltet.
Auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Frankfurt traten die Beaux und Belles 1989
mehrmals mit großem Erfolg auf. Der Club übernahm die Patenschaft für eine
Kindertagesstätte in Bremen und auch das Autumn Jubilee in diesem Jahr stand
wieder im Zeichen einer guten Sache. Eine Tombola zugunsten Aids-kranker Kinder
ergab für die Frankfurter Uniklinik eine Summe von DM 1.500,--.
1990 fuhren 22 Beaux und Belles zur Graduation des ersten Square Dance Clubs der
DDR nach Plauen. Die Beaux und Belles hatten für das erste Jahr die Kosten für
die Mitgliedschaft in der EAASDC übernommen. In diesem Jahr wurde auch das
zweisprachige Infoblatt der Secretary durch eine rein deutschsprachige Zeitung
ersetzt. Die ersten Herausgeber waren Eric Cech und für kurze Zeit Renate
Mangold.
1991 reiste eine Gruppe Beaux und Belles Ostern nach Norderstedt, um zu Jerry
Story und Tony Oxendine zu tanzen. Es gab auch Gelegenheit den Hamburger
Fischmarkt zu besuchen (allerdings musste man dafür durch das Küchenfenster der
Unterkunft klettern, da die Haustür verschlossen war!).
1992 reiste der Club vom 1. - 3. Mai mit einem Bus nach Holland. Auf dem
Programm stand ein Besuch bei den Scaldis Squares in Vlissingen und die
Sehenswürdigkeiten der Umgebung. Diese Tour, bei der es nicht nur Square Dance
gab, kam bei den Tänzern sehr gut an.
Ab September 1992 bis Juni 1993 fand einmal im Monat ein Frühschoppen statt, bei
dem die Clubmitglieder ungezwungen mit dem Board über alles, was ihnen auf dem
Herzen lag, sprechen konnten.
Ein großes Erlebnis war die Riverboat Shuffle auf der "Nautilus" von Frankfurt
nach Rüdesheim, die im April 1993 statt fand. Mit der Tourgroup aus Australien
war der Caller Barry Wonson gekommen, der zusammen mit Kenny callte.
Ein Club mit vielen Aktivitäten
Von 1993 bis 1999 bot der Club jedes Jahr einen Wochenendausflug zur
evangelischen Familienfreizeit nach Mauloff im Taunus an, wo an einem Tag auch
immer eine Demo für die übrigen Gäste stattfand. Es wurden auch vermehrt
"Special Club Nights" angeboten, diese standen dann entweder unter einem
besonderen Motto, wie z.B. "California Dreamin", und/oder es waren international
bekannte Gastcaller anwesend. Zu den Gastcallern gehörten u.a. Jerry Jestin,
Bronc Whise, Johnny Preston, John Saunders und Håkan Kaldenvik. Zudem wurden "Amateury
Nights" angeboten, an denen alle am Callen und Cuen Interessierte ihr Talent
ausprobieren durften. Da zeitweise einige Jugendliche im Club aktiv Mitglied
waren, wurden auch extra einige Jugendveranstaltungen (z.B. Kinderfete,
Kinobesuch etc.) angeboten. Feste Bestandteile des Clublebens sind seit einigen
Jahren die meist im Januar stattfindende Winterwanderung, der Besuch der
Burgfestspiele Bad Vilbel im Sommer und das regelmäßig im August stattfindende
Camp Out.
1994 stand ganz im Zeichen des 40 jährigen Jubiläums der Beaux und Belles, zu
dem der Club dann auch das 40. Fall Round Up ausrichtete. Trotz kurzfristiger
Hallenumplanung, die angemietete Ballsporthalle in Höchst stand wegen eines
Wassereinbruchs nicht zur Verfügung, lief dank unermüdlichem Einsatz aller
Helfer das Großereignis gut über die Bühne. Es wurde in zwei Hallen getanzt und
die rund 1200 Tänzer wurden mit Kleinbussen zwischen den Hallen hin und her
chauffiert. Zu der damaligen Zeit war dieser Shuttlebus Transfer noch ein neuer
Service von Jamboree-Veranstaltern. Als Dankeschön für die tatkräftige Hilfe
beim Round Up wurde im November für alle Mitglieder ein Clubausflug nach
Rothenburg o.d. Tauber organisiert. Der Club hatte damals 125 Mitglieder -
leider nur noch wenige Amerikaner. Kenny's 10 jähriges Callerjubiläum bei den
Beaux und Belles wurde an einem speziell umorganisierten Clubabend gefeiert.
Im Juli 1995 starteten die Crazy Taps ihren ersten Special Dance, das Crazy
Clogging Festival. Mit 8 Clogging-Instructors der Gruppe "Special Edition" aus
den USA und knapp 100 Clogging-Gästen aus dem In- und Ausland konnten sie einen
beachtlichen Erfolg verbuchen. Auch 1995 gab es einen speziell umorganisierten
Clubabend, diesmal für die zehnjährige Cuerlaufbahn der damaligen Clubcuerin
Angelika Seng, die mit diesem Jubiläum gleichzeitig ihre Cuertätigkeit beendete.
Zusammen mit vielen anderen Square Dance Clubs traten die Beaux und Belles 1996
im Fernsehgarten des ZDF auf und als Caller für diese Veranstaltung wurde Kenny
ausgewählt. Zur Weihnachtsfeier 1996 gab es für alle Anwesenden ein besonderes
Weihnachtsshingle.
Vom 29. - 31. August 1997 fand in Hochheim die erste European Square Dance
Convention statt. Ausrichter dieser Veranstaltung waren die EAASDC in
Zusammenarbeit mit anderen europäischen Square-Dance-Dachverbänden. Zu den Clubs
im Rhein-Main-Gebiet die diese Veranstaltung tatkräftig unterstützten, gehörten
auch die Beaux und Belles.
Wenn an zwei aufeinander folgenden Monaten im Jahr ein 13ter auf einen Freitag
fällt organisieren die Beaux and Belles besondere Veranstaltungen, so genannte
Double Black Cat Dances. 1998 waren das der 13.2. und der 13.3., wobei man an
beiden Clubabenden getanzt haben musste, um das Specialdangle (2 schwarze Katzen
in der typischen Clubschleife) zu erhalten. Ob das ein schlechtes Ohmen war, man
weis es nicht, aber es ging die nächsten Monate etwas turbulent zu. Dank der
Hilfe einiger beherzter Mitglieder glätteten sich die Wogen, so dass nach
relativ kurzer Zeit wieder ein normales Clubleben einkehren konnte. Im gleichen
Jahr richteten die Crazy Taps zu ihrem 10-jährigen Bestehen ihren zweiten
Clogging Special Dance aus. Hierzu kam der bekannte Instructor Jeff Driggs mit
40 Gästen, davon 18 Cloggern aus den USA. Die gesamte Truppe wurde von den
Mitgliedern des Clubs privat untergebracht.
Kurz vor der Jahrtausendwende fand auf dem Autumn Jubilee 1999 das 45-jährige
Jubiläum des Clubs statt. Kenny's 15-jähriges Callerjubiläum bei den Beaux und
Belles wurde mit einer Überraschungsparty an einem Clubabend gebührend gefeiert.
Aus Ingeborgs Idee der weit gereisten "Belle" einen Partner zur Seite zu geben
und diesen erst mal auf Reisen zu schicken wurde leider nichts. Aber vielleicht
klappt es ja in Zukunft !
Am 12. Mai 2000 nahmen die Beaux und Belles für einen Wettbewerb ein Bild vor
einem Mc Donalds Drive Inn auf und nutzten dies auch gleich für einen Fun-Tip.
Bei dem Bildwettbewerb hat der Club leider nichts gewonnen. Im Juli 2000 fand
das 3. Crazy Clogging Festival statt. Bei einem Club-Meeting im Sommer des
gleichen Jahres wurde der Austritt aus dem Landessportbund Hessen (LSBH) und
damit auch aus dem deutschen und dem hessischen Tanzverband beschlossen.
Außerdem wurde angeregt beim Autumn Jubilee einen Fun Square mit Vogelscheuche
einzurichten, was dann auch in die Tat umgesetzt wurde. Jeder der im Fun Square
tanzte bekam ein spezielles Fun-Dangle zur Erinnerung. Allerdings war die
Resonanz nicht so groß, so dass der Fun-Square in den darauf folgenden Jahren
nicht mehr angeboten wurde. Ein am Autumn Jubilee gedrehter Videofilm sollte als
Vorführfilm aufbereitet werden, was jedoch aufgrund der hohen Kosten nicht
stattfand. An dem Meeting wurde auch über die Auswertung einer Umfrage bezüglich
weiterer Aktivitäten ohne Square Dance zur Bereicherung des Clublebens
gesprochen. Eine der ersten daraus in die Tat umgesetzten Aktivitäten war die
Ebbelwei-Express-Fahrt am 16. September 2000. Da das Sommer-Meeting sich als
sehr positiv dargestellt hat, findet es seither regelmäßig jedes Jahr statt.
Am 31.3.2001 nahmen die Beaux und Belles zum 2 mal am Umzug der Westernparade in
Ginnheim mit anschließender Demo teil. Am 20 April 2001 callte Kenny beim
Hochzeitsspecial von Al Stevens und der gesamte Club war von Al dazu eingeladen
worden, so dass der Clubabend offiziell dorthin verlegt wurde. Die Beaux und
Belles traten am 6.5. als Gastgeber des Rhein-Main-Area-Meetings auf . Am 9.6.
fand ein gut besuchtes Grillfest am Martinsee in Heusenstamm statt und am 13.7.
veranstaltete der Club ein Sommernachtsfest in Neu-Isenburg. Bei einem von
Günter Hartwig durchgeführten Platten-Oldie-Nachmittag am 14.10. entstand ein
netter Beitrag für die Weihnachtsfeier.
Am 8.2.2002 fand nach längerer Zeit wieder einmal eine Amateur Night statt und
am 20.04. lief der Club wieder bei der Westernparade mit. Eine Clubfahrt vom 17.
bis 20.5. führte einen großen Teil der Mitglieder nach Fusch in Österreich. Die
Crazy Taps machten im Juni eine Reise zur Convention in die USA und ein Teil der
Clubmitglieder fuhr am 7.7. mit einem Bus zum Special nach Fort Fun. Da das
Grillfest und die Fahrt mit dem Ebbelwoi-Express bei den Mitgliedern im Jahr
zuvor gut angekommen waren, wurden diese beiden Veranstaltungen nochmals 2002
und auch 2003 angeboten.
Vom 18.bis 21.4.2003 fand eine Clubfahrt nach Dresden statt. Für einige
Clubmitglieder waren der Besuch von "Gerdas kleiner Weltbühne" am 24.5. und der
Besuch des Hessischen Rundfunks mit Führung am 6. Juni weitere Veranstaltungen
des Jahres. Am 7.6. waren dann der damalige Präsident Hartmut Diel und Dani
Schell mit einem Life-Gespräch in der Sendung "zu Gast bei Wünsch dir was". Die
Crazy Taps richteten vom 18. bis 20. Juli 2003 die ECTA Clogging Convention aus.
Beim Tag der deutsch amerikanischen Freundschaft am 11.10. waren die Beaux und
Belles mit mehreren Squares im Römer vertreten.
50 Jahre Beaux und Belles
In ihrem Jubiläumsjahr 2004 richteten die Beaux und Belles am 10. Januar die
Student Party in der Ballsporthalle Höchst aus. Am 9.3. heirateten Kenny Reese
und Angelika Reinheimer in Griesheim bei Darmstadt und neben vielen anderen
Clubs waren auch die Beaux und Belles bei der anschließenden Überraschungsdemo
zahlreich vertreten. Die für Pfingsten geplant gewesene 3 Länderfahrt musste
mangels Beteiligung abgesagt werden. Am 26.6. nahmen die Beaux und Belles
zusammen mit den Bernemer Squeezers und den Bembel Swingers an der Parade der
Kulturen in Frankfurt teil. Statt eines Grillfestes fand in diesem Jahr eine
Weinprobe statt, die bei den Beteiligten sehr gut ankam. Am 17.9. feierte der
Club mit einer Special Club Night das 20jährige Callerjubiläum von Kenny Reese
bei den Beaux und Belles. Es war eine gelungene Überraschungsparty für Kenny,
bei der die Clubmitglieder und 165 Squaredance-Gäste zu den Calls von Al
Stevens, Thorsten Geppert und natürlich auch Kenny Reese tanzten.
Vom 25. bis 26.9. veranstalten die Beaux und Belles wieder ihr Autumn Jubilee,
das diesmal ganz im Zeichen des 50 jährigen Jubiläums des Clubs steht. Neben dem
alljährlich bestehenden Kuchenbuffet gibt es auch eine Tombola und einige
Überraschungsbeiträge zur Afterparty. Als Gastcaller steht der international
bekannte amerikanische Caller Dave Wilson auf dem Programm und zur Feier des
Tages ist der Eintritt frei.
Stand: 31.12.2004