"Habt ihr nur Square Dance bei Euch im Club?"

Nein, außer Square Dance verfügen die Beaux & Belles SDC e.V. noch über zwei weitere Clubsparten:

Clogging und Round Dance

Nun fragt Ihr Euch bestimmt: Was ist denn eigentlich Clogging?

Clogging ist eine Stepptanzart, die eher irischem Tanz (wie Riverdance) als klassischem Stepptanz (wie Fred Astaire) ähnelt. Getanzt wird mit Metallplättchen unter den Schuhen. Diese sog. Taps kann man unter fast jede Art von Schuhen anbringen.

Meistens wird in mehreren Reihen getanzt, ohne Partner, alle tanzen dieselbe Choreographie. Das nennt man „Precision Dance“. Dabei werden die Schritte angesagt. Später lernt man dann auch ab und zu eine Choreographie auswendig. Es gibt auch Tänze als Paar („Duo“ oder „Duett“) oder in einer Formation.

Getanzt wird zu jeder Art von Musik: Pop, Country, Irish, Techno, u.v.m., Hauptsache, es macht Spaß!

Wo hat Clogging seinen Ursprung?

Clogging ist in den Appalachen entstanden, im Osten der USA. Die Siedler, die aus Europa nach Amerika haben, tanzten miteinander und deutsche, holländische, englische, irische, schottische und auch afrikanische und indianische Einflüsse vermischten sich mit der Zeit. Seit Anfang der achtziger Jahren hat Clogging in den USA einen großen Aufschwung erfahren und sich mit neuen Tanzformen gemischt (z.B. Jazz Dance). Clogging kam ca. Mitte der achtziger Jahre auch nach Europa. In Deutschland gibt es inzwischen ebenfalls viele Clogging-Gruppen, die sich auch gegenseitig besuchen, um miteinander zu tanzen. In Deutschland gibt es keine Wettkämpfe, aber mit Auftritten bei verschiedenen Gelegenheiten versuchen wir, unseren Sport bekannter zu machen.

Wo gibt es noch mehr Informationen?

Per Telefon bei Bianca Behrens:
06127-993955

oder per e-Mail: instructor@beauxbelles.de oder aber auch im Internet unter www.clogging.de

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Nun fragt Ihr Euch bestimmt: Was ist denn eigentlich Round Dance?

Round Dance ist eine bunte Mischung aus Spaß, entspannter Atmosphäre, netten Leuten, Bewegung, Musik und Abwechslung. Im Grunde genommen ist es choreographierter Gesellschaftstanz, bei dem alle tanzenden Paare dieselben Figuren zur selben Zeit ausführen, ähnlich einer Tanzformation. In den letzten 50 Jahren wurden Tausende Choreographien zu Musik fast jeder Stilrichtung geschrieben (von Country-Musik über Tanzmusik bis zu jeweils aktuellen Hits wie z.B. "Lemon Tree" von Foolsgarden, "Mambo No.5" von Lou Bega und "Sexbomb" von Tom Jones & Mousse T. ). Eine Choreographie zu einem bestimmten Musikstück, die z.B. in den USA geschrieben wurde, wird überall auf der Welt in gleicher Weise getanzt.

Diese Art von Tanz“formation“ verhindert den “Stau”, den man häufig im Gesellschaftstanz auf der Tanzfläche erlebt. Die Tänzer können sich daher besser darauf konzentrieren, die Figuren auszuführen und als eine Einheit zu tanzen, anstatt überlegen zu müssen, welche Figur sie als nächstes tanzen wollen.

Die Tänzer verlassen sich dabei auf Anweisungen, die sie durch die Figuren der jeweiligen Choreographie führen und müssen sich daher nicht jeden Schritt merken. Bei einem durchschnittlichen Round Dance Tanzabend tanzt ein Paar ca. 20 bis 60 unterschiedliche Choreographien.

Ein weiterer spezifischer Charakterzug des Round Dance ist der "Cuer". Da es weit mehr Choreographien gibt, als ein Tänzer auswendig lernen könnte, sagt ein Cuer die einzelnen Figurennamen der Choreographie an, kurz bevor sie ausgeführt werden müssen (ähnlich dem Caller im Square Dance). Falls man sich mal nicht an die Figur erinnert oder sie einem nicht bekannt ist, muss man nicht aufhören. Man kann trotzdem auf der Tanzfläche bleiben, bis man an einer anderen Stelle oder Figur der Choreographie wieder einsteigen kann.

Round Dancer lernen vom ersten Tag an jede Schrittfolge mit einem Figurennamen zu verbinden. Das macht es leichter, auf die gelernten Schritte immer neue Schritte und mit Choreographien aufzubauen, da jeder Tänzer ein gewisses Figurenrepertoire bereits erlernt hat. Der Durchschnittstänzer hat wohl ein Repertoire von über Hundert Choreographien parat, aus denen er an einem durchschnittlichen Abend mehrere Dutzend tanzt. In Clubs und Kursen kann man sein Repertoire an Figuren oder Choreographien ständig erweitern.

Das bedeutet nicht, dass Round Dance besser als der herkömmliche Gesellschaftstanz ist. Die beiden Tanzformen ergänzen sich eher. Round Dance kann helfen, das Grundrepertoire an Gesellschaftstanzfiguren zu vertiefen und erlaubt einem ausserdem, Figuren zu tanzen, die man auf einer herkömmlichen Tanzveranstaltung wohl eher nicht zu versuchen wagen würde.

Round Dance ist eng mit Square Dance verbunden, da es viele Square Dance Veranstaltungen gibt, auf denen Square und Round abwechselnd oder in unterschiedlichen Blöcken angeboten werden. Es gibt aber auch etliche Veranstaltungen, die ausschließlich Round Dance bieten.

Es gibt 6 Schwierigkeitsgrade im Round Dance; “Phasen” genannt. Phase 1 & 2 sind das sog. "Einsteigerlevel" und beinhalten die Rhythmen 2-step (ähnlich den Country-Western Tänzen) und Walzer (üblicherweise die Bronze-Figuren aus dem Gesellschaftstanz – also genug um auf Hochzeiten oder ähnlichen Veranstaltungen eine gute Figur zu machen, die Grundlagen eben).

Phase 3 & 4 sind der mittlere Schwierigkeitsgrad (Bronze & Silber Figuren) und beinhalten weitere Walzerfiguren sowie Grundlagen in Rhythmen aus internationalen und amerikanischen Stilrichtungen (z.B.: Foxtrott, Quickstep International Tango, American Tango, Argentine Tango, ChaCha, Rumba, Bolero, Mambo, Jive, Swing, West Coast Swing, Samba, Paso Doble, Slow two step (auch genannt „Nachtclub-Twostep“), und andere).

Phase 5 & 6 (Gold, Goldstar & Figuren darüber) führen die Tänzer in die höheren Schwierigkeitsgrade, inkl. der meisten Figuren, die man bei Gesellschaftstanzturnieren sehen kann.

Toleranz, Geselligkeit und Freude an der Bewegung zur Musik stehen beim Round Dance – genauso wie im Square Dance – im Vordergrund. Es gibt es keinen Wettbewerb oder Turniere und daher geht es zwanglos und locker zu.

Wo gibt es noch mehr Informationen?

Wenn ihr nun Lust auf Round Dance bekommen habt und mehr Infos haben wollt, dann wendet Euch am besten per e-Mail an unseren Cuer, Susanne Hoppe und Ilona Lankuttis: ilona@beauxbelles.de oder susanne@beauxbelles.de

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